Gerade bei bekannter Exposition wie alte Amalgamfüllungen, beruflichen Belastungen oder auch Tattoos sollte eine Schwermetallbelastung ausgeschlossen werden. Doch nicht immer ist die Belastung direkt offensichtlich. Deshalb sollte grundsätzlich auch bei allen oben genannten Beschwerden an eine Schwermetallbelastung gedacht werden. Gerade bei Mitochondrienstörungen mit Erschöpfung, bei chronischen Infektionen wie Borreliose, Pilzbelastungen, bei Parasitose sowie bei Autoimmunerkrankungen und Allergien können wir in der Praxis regelmäßig solche Belastungen im Körper feststellen. Auch bei Erkrankungen, die mit einer verminderten Entgiftungskapazität des Körpers einhergehen wie beispielsweise bei der Hämopyrrollaktamurie (HPU) sollte eine Schwermetallbelastung kontrolliert werden.
Die Diagnostik von Schwermetallbelastungen wird durch Haarmineralanalyse, Blut- oder Urinuntersuchungen durchgeführt. Die Methodik ist hier u.a. davon abhängig, wie akut eine Belastung ist. Die genaueste Methode ist die Messung im Urin nach einer Provokation mit einem Schwermetallbinder (Chelator).